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Das Equipment
Für den erfolgreichen Start wird natürlich eine ordentliche Digitalkamera benötigt. Foto-Handys liefern in der Regel keine ausreichende Bildqualität. Am besten geeignet sind digitale Spiegelreflexkameras, da bei ihnen das Bildrauschen meist geringer ausfällt und mehr Einstellmöglichkeiten vorhanden sind. Zudem können die verwendeten Objektive mit den eigenen Anforderungen wachsen. Eine solche Anschaffung kostet zunächst schon etwas Geld. Vereinzelt finden sich aber durchaus günstige Angebote, wie zum Beispiel bei eBay. Testberichte sowie Bewertungen verschiedener Kameras stellt unter anderem Amazon zur Verfügung. Die maximale Bildauflösung in Megapixel sollte heutzutage nicht unter 8MP liegen. Viele Bildagenturen nehmen Fotos unter dieser Auflösung auch gar nicht mehr an.
Um scharfe Bilder von hoher Qualität erhalten zu können, ist zusätzlich ein Stativ zu empfehlen. Es sollte nicht zu klein und vor allem standfest sein, damit es das Gewicht einer Spiegelreflexkamera sicher tragen kann. Für die Nachbearbeitung der Bilder hat sich unter Fotografen das Programm Photoshop etabliert. Darüber hinaus ist auch eine Software zur Freistellung von Motiven hilfreich. So kann man einzelne Bildbestandteile, wie zum Beispiel eine Person, vom Hintergrund lösen und mit einer einfarbigen Fläche hinterlegen. Solche Fotos werden von vielen Bildkäufern gesucht, da sie leichter für Projekte weiterverarbeitet werden können.
Einstellen der Fotos
Vor dem Hochladen von Bildern bei einer Agentur, ein Vorgang für den seriöse Unternehmen kein Geld verlangen, steht die gründliche Vorbereitung. Zunächst muss ausgewählt werden, welche Fotos überhaupt alle nötigen Voraussetzungen erfüllen. Darüber, welche Regeln jeweils gelten, informieren Bildagenturen ausführlich auf ihren Webseiten. Folgende Punkte sind so oder in ähnlicher Form aber überall zu finden: Das Bildmaterial darf auch in voller Auflösung keine Qualitätsmängel aufweisen. Manche Motive, wie z.B. Sonnenuntergänge, werden nicht angenommen, weil sie schon zahlreich vorhanden sind.
Wenn Personen auf dem Bild erkennbar sind, muss ein unterschriebener Model Release Vertrag vorliegen. Markenzeichen dürfen nicht erkennbar sein. Selbiges gilt in der Regel auch für urheberrechtlich geschütztes Design. Viele Gebäude und Bereiche auf privatem Grund dürfen nicht ohne Property Release fotografiert werden. Zur Vorbereitung gehört es auch, passende Keywords für Fotos zu recherchieren, also Suchbegriffe unter denen Kunden das Bild später finden können. Hier sollte man neben beschreibenden Begriffen auch Wörter wählen, die Gefühle und zum Bild passende Tätigkeiten oder Assoziationen beinhalten.
Erfolgreiche Motive
Gute Motive sind für Microstock Fotografen solche, die sich gut verkaufen lassen, also Geld bringen. Dieser Umstand wird viele sicherlich etwas frustrieren, denn die typischen Motive aus Business und Werbung, sind nicht jedermanns Sache. Damit Sie sich einen kleinen Überblick verschaffen können, habe ich mal eine Übersicht erfolgreicher Bilder (mind. 500 Downloads) und Fotografen (mind. 10.000 Verkäufe) bei Fotolia erstellt.
Häufig verkaufte Fotos:
Erfolgreiche Fotografen, die überdurchschnittlich viel Geld mit Fotos verdienen konnten:
Hier eine Auswahl interessanter Bücher zur Thematik:
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