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Mit dem Wort „Schulden“ werden alle Beträge bezeichnet, die man als Schuldner noch zurückzahlen muss. Schulden zu haben ist also zunächst einmal nichts Besonderes. Problematisch wird die Lage des Schuldners erst, wenn dieser nicht mehr die Mittel hat, seine Schulden zu begleichen, also die monatlich fälligen Raten für seine Kredite aufzubringen. Dies kann im Falle von Arbeitslosigkeit oder unvorhergesehenen Ereignissen schneller geschehen als man meint. Sind für diesen Fall keine Vorkehrungen getroffen worden, steigen die Verbindlichkeiten immer weiter an, weil fortlaufend Zinsen den Gesamtbetrag erhöhen. Ein Teufelskreis, der auch oft als Schuldenfalle bezeichnet wird. Hinzu kommt die Angst vor Zwangsmaßnahmen, wie etwa der Pfändung von Eigentum. Wie aber kann man sich schützen?
Achten Sie darauf, die monatlichen Raten für Ihre Kredite nicht zu hoch festzulegen, indem die Laufzeiten entsprechend lang angesetzt werden. Schon bei Abschluss eines Kredites sollte zudem für den Fall von Arbeitslosigkeit vorgesorgt werden. Einige Kreditgeber bieten für solche Fälle zum Beispiel eine zeitlich begrenzte Aussetzung der Raten an. Von Überschuldung wird dann gesprochen, wenn es innerhalb von sechs Jahren, selbst durch Pfändung von Lohn und Eigentum, nicht möglich ist, die Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Falls keine andere Lösung mehr gefunden wird bleibt dann nur noch die Privatinsolvenz. Hier einige Bücher mit weiteren Informationen über Kredite und Schulden:
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